Die Mittelstandslösung zur
EU-Entgelttransparenzrichtlinie.
Robust, pragmatisch und mit Mehrwert.
Die Mittelstandslösung zur
EU-Entgelttransparenzrichtlinie.
Robust, pragmatisch und mit Mehrwert.
Die Mittelstandslösung zur
EU-Entgelttransparenzrichtlinie.
Robust, pragmatisch und mit Mehrwert.
Die Aufgabe
Bis Juni 2026 muss die EU-Entgelttransparenzrichtlinie umgesetzt sein.
"Wird schon nicht so schlimm sein!“
– So lautet oft die spontane Reaktion von Unternehmens- und Personalleitungen im Mittelstand, wenn es um die EU-Entgelttransparenzrichtlinie geht.
Tatsächlich wird es auch nicht schlimm. – Wenn die Unternehmen vorbereitet sind.
Doch genau daran hapert es meist:
Die nötigen Vorarbeiten sind aufwendig und brauchen Zeit.
Wie oft passen Sie im Jahr die Gehälter an?
In der Regel einmal jährlich, richtig?
Dann steht vor Inkrafttreten der EU-Richtlinie im Juni 2026 nur noch eine Gehaltsrunde bevor.
Dieses Mal wird es ernst mit der Entgelttransparenz und die Anforderungen sind ausgesprochen vielfältig.
Es handelt sich nicht nur um ein Vergütungsthema.
Wenn Sie den leisesten Verdacht haben, dass Frauen und Männer bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit unterschiedlich vergütet werden, sollten Sie jetzt weiterlesen. Denn die Richtlinie stellt vieles auf den Kopf.


COMPETO FairValue – gegründet von Martina Grimm und Andreas Nitschke, verstärkt durch Dr. Heinz-Gerd Suelmann – bietet dem Mittelstand eine maßgeschneiderte Lösung: schlanker, schneller, pragmatischer und günstiger als Konzernlösungen, die für kleinere Unternehmen oft zu komplex sind.
Die Lösung
COMPETO FairValue hat eine umfassende Lösung für Mittelstandsunternehmen methoden-basiert entwickelt
Der Projektablauf
Bestandsaufnahme
Die Stellenarchitektur – Bestandsaufnahme und Check Ihrer Personalpolitik
- Die Grundlage bilden brauchbare Dokumentationen der Positionen im Unternehmen. Stellenbeschreibungen, Rollenprofile oder andere Beschreibungen der Informationen an Positionen im Unternehmen müssen vollständig, aktuell und aussagekräftig sein,um die organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen.
In Kürze
Gibt es stellenbezogene Dokumentationen? Alles vorhanden? Check!
Noch nichts vorhanden oder nicht vollständig? Es bleibt nicht viel Zeit! Planen Sie diese Aufgabe ein oder überlassen Sie diese Arbeit einer/einem akkreditierten COMPETO-Beraterin/Berater. - Wir prüfen Ihre Vergütungspolitik methodisch auf Konsistenz und Logik, um Diskrepanzen zu identifizieren und Diskriminierungen zu vermeiden.Welche Gehaltsbestandteile (fix und variabel) nutzen Sie? Gelten diese für alle Mitarbeitenden bzw. sind sie nachvollziehbar für bestimmte Gruppen vorgesehen (z. B. Firmenwagen im Außendienst)? Welche Nebenleistungen bieten Sie an? Können davon alle profitieren? Welche Mechanismen nutzen Sie für Gehaltsanpassungen? Sie müssen objektive, geschlechtsneutrale und sachliche Argumente vorweisen können.
In Kürze
Wenden Sie einen Tarifvertrag an? Wird dieser auf alle Mitarbeitenden angewandt? Wenn Sie sich an externen Benchmarks orientieren, eine durchgängige und logische Vergütungspolitik verfolgen und geschlechtsbezogene Diskriminierungen ausschließen können, haben Sie vermutlich wenig Aufwand mit den strukturellen Anpassungen an die Anforderungen der Richtlinie.
Werden die Gehälter individuell verhandelt? Erfolgt die Gehaltsentwicklung leistungsbezogen, ohne dass objektive Kriterien dokumentiert werden? Wenden Sie die berühmte „Gutsherrenart“ bei den Vergütungen an? Gibt es Brüche in der Konsistenz oder unterschiedliche Herangehensweisen? Dann sollten Sie dringend gemeinsam mit einer/einem akkreditierten COMPETO-Beraterin/Berater eine systematische Vergütungspolitik definieren und einen verbindlichen Umsetzungsplan strikt verfolgen. - Zum Schluss prüfen wir Ihre Organisationsstruktur und deren Prinzipien. Haben Sie eine nachvollziehbare Stellenarchitektur? Was ist das? Eine Systematik über die Beziehungen der einzelnen Stellen im Unternehmen zueinander (Arbeitsteilung) und die Strukturierung von Tätigkeiten im Rahmen der Wertschöpfung und der erforderlichen Kenntnisse und Kompetenzen. Außerdem wird das Vorhandensein von sog. Job-Familien geprüft. Das sind Stellen mit ähnlichen Verrichtungen, Zielen und/oder Merkmalen (z. B. Führungspositionen, Fachfunktionen oder Projektstellen). Die Job-Familien sind in der Regel hinsichtlich Anforderungen, Menge und Art des benötigten Wissens sowie Bedeutung der jeweiligen Zielsetzungen von einfach bis komplex gespreizt.
In Kürze
Sie benötigen eine stimmige Stellenarchitektur, die Ihrer Organisationsstruktur, Ihrer Strategie und Ihrem Geschäftsmodell gerecht wird.
Müssen Sie eine nachvollziehbare und regelbasierte Stellenarchitektur entwickeln und etablieren? Vertrauen Sie auf die Unterstützung einer/eines akkreditierten COMPETO-Beraterin/Beraters bei der Implementierung.
Die Vorarbeiten und Voraussetzungen sind damit abgeschlossen.
Betriebliche Mitbestimmung
Betriebs- oder Personalräte
Das Wort Transparenz ist im Namen der EU-Richtlinie enthalten und in der Tat wird eine volle Offenheit und Transparenz über Vergütungsregeln, Bandbreiten und die Systematik von Entgelthöhen vom Gesetzgeber verlangt. Für viele Unternehmen stellen diese Anforderungen ein absolutes Neuland dar.
Gleichzeitig müssen selbstverständlich die Bestimmungen des Datenschutzes eingehalten werden.
COMPETO FairValue empfiehlt dringend allen Unternehmen, eine rechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Dazu kooperieren wir mit namhaften Rechtsanwaltskanzleien. Ergreifen Sie jetzt die erforderlichen Maßnahmen, um mit den betrieblichen Mitbestimmungsgremien die Transparenz frühzeitig herzustellen und „die Karten offenzulegen“. Später haben Sie ohnehin keine Alternative mehr.
Wir empfehlen die frühzeitige Einbeziehung der Mitbestimmungsorgane bei den vorbereitenden Arbeiten sowie bei der systematischen Herangehensweise, um potentielle Diskriminierungen zu identifizieren sowie Image- und/oder finanzielle Schäden vom Unternehmen abzuwenden.
COMPETO unterstützt argumentativ und methodisch darin, die einzelnen, notwendigen Schritte den Gremien zu erläutern, Befürchtungen zu zerstreuen und eine größtmögliche Beteiligung der Mitbestimmungsorgane zu erreichen. Auf diese Weise können Sie die betriebliche Mitbestimmung als internen Multiplikator nutzen und die verständliche Aufregung der Belegschaft zum Thema proaktiv beizulegen.
Eine Reihe von Unternehmen bildet für die notwendige Stellenbewertung sogar Gremien aus abteilungsübergreifenden Vertretern sowie Mitgliedern von Personal- bzw. Betriebsräten, um mit voller Transparenz diesen Schritt gemeinsam zu gehen.
Finden Sie eine adäquate Lösung gemeinsam mit einer/einem unserer akkreditierten COMPETO-Beraterinnen und Berater.
Abgrenzung Tarifstellen und AT-Bereich
Tarifgebundene Unternehmen sowie Anwender von Tarifverträgen ohne Bindung
Wenden Sie einen Tarifvertrag an? In solchen Fällen sind die tariflichen und außertariflichen Entgeltbereiche sorgfältig voneinander abzugrenzen. Nach unserer Erfahrung werden die Unterschiede zwischen höherwertigen Tarifstellen und niedrigen außertarifliche Gruppen oft nicht konsistent geregelt und überlappen sich. Häufig entsteht diese Inkonsistenz nach der Integration verschiedener Bereiche oder Unternehmen.
Eine strukturierte methodenbasierte Analyse erfolgt im Projekt in Abstimmung mit einer/einem unserer akkreditierten COMPETO-Beraterinnen/Berater.
Betriebsvereinbarungen
Betriebsvereinbarungen und betriebliche Regelungen
Im Falle einer betrieblichen Mitbestimmung sollten bestehende Betriebsvereinbarungen zur Systematik der Vergütungen sowie zu Stellenarchitekturen unbedingt strukturell analysiert werden und ggf. neu verhandelt und angepasst werden. Dazu kooperieren wir mit namhaften Rechtsanwaltskanzleien. In allen anderen Fällen müssen betriebliche Regelungen über Vergütungsthemen und der Stellenbewirtschaftung unbedingt geprüft und unter Umständen angepasst werden. Im Kontext der Richtlinie sind Anpassungen zu erwarten. Dazu zählen Informationsrechte und Auskunftspflichten zu Vergütungsfragen. Hinzu kommen künftig Berichtspflichten. Sollte Ihr Unternehmen bisher über keine Betriebsvereinbarungen oder betriebliche Regelungen verfügen, raten wir Ihnen, damit schnellstmöglich zu beginnen. Ihre akkreditierten COMPETO-Beraterinnen und Berater besprechen fallweise und individuell dieses Thema unter Einbeziehung von zugelassenen Rechtsberatungen.
Stellenbewertungen
Kompetenzbasierte Stellenbewertungen nach analytischer Methodik
Dabei geht es nicht um die handelnden Stelleninhaberinnen/Stelleninhaber, die eine Position bekleiden, und definitiv nicht um eine Messung oder Einschätzung von Leistung, Eignung und Neigung. Es geht um die Einwertung der Anforderungen und der zu erwartenden Ergebnisse der einzelnen Stellen im Rahmen der Arbeitsteilung in einem Unternehmen völlig unabhängig von den jeweiligen Personen.
COMPETO FairValue hat dazu speziell für den Mittelstand eine pragmatische, nachvollziehbare und robuste Lösung geschaffen, die drei verschiedene methodische Alternativen anbietet. Gemeinsam mit einer/einem akkreditierten COMPETO-Beraterin/Berater wählen Sie die passende Herangehensweise aus und implementieren die Stellenbewertungen.
- Die analytische Stellenbewertung
Diese Methodik findet für alle Organisationen und alle Branchen Anwendung. Es gibt hier fünf Bewertungskriterien mit jeweils sieben Ausprägungsgraden. Das sind genügend Differenzierungen, um alle Positionen in mittelständischen Unternehmen zu bewerten.
Ein einfaches Scoring-Prinzip führt schnell zu einem nachvollziehbaren Ergebnis aller einbezogenen Stellen. - Die kompetenzbasierte Methode
Diese Methodik ist insbesondere für Unternehmen mit starken Wissensanforderungen geeignet, z. B. Kammerberufe, Agenturen oder Beratungsunternehmen. Klassisch aufgestellte Unternehmen mit starker eigener Wertschöpfung und Produktion sind eher nicht für diese Methodik geeignet. Die Bewertung erfolgt über fünf verschiedene Kompetenzkriterien mit jeweils sieben Ausprägungsgraden. Das sind genügend Differenzierungen, alle Positionen in mittelständischen Unternehmen zu bewerten.
Ein einfaches Scoring-Prinzip führt schnell zu einem nachvollziehbaren Ergebnis aller einbezogenen Stellen. - Die Job-Family-Methode
Mittelstandsunternehmen, die bereits über eine definierte Stellenarchitektur verfügen sowie Unternehmen, die über eine Vielzahl gleichartiger Positionen verfügen, können die Methodik auf Basis von Job Families nutzen. Dabei werden unterschiedliche Anforderungsmerkmale und Schwierigkeitsgrade bei der Zielerreichung identifiziert. Die einzelnen Familien werden dann nach Komplexität aufgebaut, z. B. Junior-Position, mittlere Position, Senior-Position. Mit Unterstützung einer/eines akkreditierten COMPETO-Beraterin/Beraters werden die Job Families unternehmensspezifisch gestaltet und bewertet.
Die Bewertung und Klassifizierung erfolgt über insgesamt sieben Ausprägungsgrade. Diese ermöglichen ausreichend Differenzierungen, um alle Positionen in mittelständischen Unternehmen zu bewerten. - Die gemischte Methode
Unter Umständen kann es sinnvoll sein, zwei oder alle drei Bewertungslogiken parallel für die Stellenbewertung zu nutzen. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung könnte zum Beispiel nach dem kompetenzbasierten Ansatz bewertet, für den Vertriebsbereich wird unter Umständen die Job-Family-Methode genutzt und alle übrigen Positionen werden nach der analytischen Methode bewertet. Alle drei Alternativen verfügen über jeweils sieben Ausprägungsgrade, so dass die Bewertungsergebnisse unmittelbar miteinander vergleichbar sind.
Für alle Methoden gilt ausnahmslos: Die Anforderungen an die Stellen werden bewertet, nicht die Leistungen und Qualifikationen der jeweiligen Mitarbeitenden!
Es wird empfohlen, den Bewertungsprozess mit Schlüsselstellen zu starten. Dazu werden aus der Gesamtheit der Stellen im Unternehmen ca. 10 – 15 % der Positionen ausgesucht, die typisch für den Charakter der Firma, der Branche bzw. des Geschäftsmodells sind. Die Schlüsselstellen werden sehr intensiv besprochen und einzeln gemäß den angebotenen Methoden bewertet. Die Schlüsselstellen gelten als Anker, um die übrigen Stellen im Unternehmen nach relativen Maßstäben im Verhältnis zu den Ankerfunktionen zu bewerten. Auf diese Weise wird der Bewertungsprozess schneller, besser verständlich und effizienter.
Quervergleich
Bewertungsgestütztes Organigramm
Um gleiche und gleichwertige Stellen sichtbar zu machen, werden die Bewertungsergebnisse unternehmensübergreifend dargestellt. Als Unterteilung bieten sich Abteilungen, Job Families oder gemeinsame Merkmale von Stellen an. Auf diese Weise ergibt sich eine unmittelbare Vergleichsmöglichkeit von Positionen aus unterschiedlichen Abteilungen oder Unternehmensbereichen, dies schafft Vergleichbarkeit beziehungsweise Abweichungen zwischen gleichwertigen Stellen für vertiefende Analysen.
Die Methodik des Quervergleichs bietet sich auch für Firmenverbünde an, die einer gemeinsamen Muttergesellschaft angehören. Legale Einheiten oder Niederlassungen im In- und Ausland lassen sich untereinander vergleichen und könne eine gemeinsame Stellenarchitektur als Plattform nutzen.
Unsere akkreditierten COMPETO-Beraterinnen und Berater unterstützen die Erstellung von Quervergleichen und hilfreichen Übersichten.
Grading
Das Grading – Funktionswertgruppen in Aktion
Funktionswertgruppen oder in der Fachsprache der Personaler auch Grades genannt, sind Unterteilungen in der Rangfolge von bewerteten Stellen. Einfachere, weniger komplexe Stellen unterscheiden sich von der nächsthöheren Gruppe durch gestiegene Anforderungen und Komplexitäten. Nach dem COMPETO-Modell für den Mittelstand existieren insgesamt sieben Funktionswertgruppen, die nicht in allen Fällen durchgängig belegt sein müssen.
Unternehmen mit sehr flachen Hierarchien werden prognostisch weniger Differenzierungen bei den Anforderungen besitzen als tiefgestaffelte Organisationen. Die Funktionswertgruppen sind nicht nur für die Anforderungen der Entgelttransparenzrichtlinie ausgesprochen wichtig, sondern dienen als Teil der Stellenarchitektur auch als Rückgrat der Personalpolitik eines Unternehmens, z. B. für die Nachfolgeplanung, Personalentwicklung, Karrierewege und das Gehaltsmanagement.
Erfassung von Gehaltsdaten
Dokumentation der Gehaltsbestandteile
Der bisherige Projektverlauf hat sich ausschließlich mit den Strukturen der Unternehmen, den Anforderungen an Stellen und der systematischen Stellenarchitektur beschäftigt.
Ab diesem Projektschritt werden die Ist-Gehälter und Nebenleistungen aller Beschäftigten für alle Positionen (Ausnahme Organe wie Geschäftsführungen, Vorstände) pro Grade erfasst. Es ist dabei nicht erforderlich, personenbezogenen Daten an die COMPETO-Beraterinnen und Berater weiterzugeben. Es werden ausschließlich anonymisierte beziehungsweise pseudonymisierte Daten erfasst. Das Vorgehen wird vorab zwischen der jeweiligen Personalabteilung und einer/einem akkreditierten COMPETO-Beraterin/Berater abgestimmt, um die Datenschutzbestimmungen konsequent einzuhalten.
Das nationale Ausführungsgesetz zur EU-Entgelttransparenzrichtlinie ist noch nicht in Kraft, so dass der Umfang und die Detailliertheit der zu untersuchenden Entgeltbestandteile noch nicht feststeht. In der Richtlinie ist jedoch vorgesehen, dass 1) Grundgehälter und fixe Zahlungen, 2) variable Vergütungsbestandteile sowie 3) geldwerte Vorteile in Form von Nebenleistungen einfließen.
Die Gehaltserfassung erfolgt nach den Merkmalen der Stellenbewertung/Grade der Position, nach Geschlecht des Mitarbeitenden sowie nach der Höhe der jeweiligen Entgeltbestandteile und wird in der IT-Lösung von COMPETO FairValue mit den höchsten Standards der Datenschutzbestimmungen und der Datensicherheit verarbeitet. Die Ergebnisse stehen ausschließlich dem Unternehmen nach den jeweiligen Berechtigungskonzepten zur Verfügung. Unsere akkreditierten COMPETO-Beraterinnen und Berater erhalten dabei lediglich ein Nutzungs- und Leserecht während der Projektdauer.
Festlegung von Gehaltsbändern
Gehaltsbänder für eine systematische Gehaltspolitik
Mittels Regressionsanalysen werden die Einzelgehälter für jedes Grade erfasst. Je nach Spreizung und Differenzierung der Gehälter ergibt sich ein Median als arithmetisches Mittel. Vom Median ausgehend werden für jedes Grade Gehaltsbänder mit einer Spreizung nach oben und nach unten ermittelt. Die Kalkulation der Gehaltsbänder, sowie der Bandbreiten wird von den akkreditierten COMPETO-Beraterinnen und Beratern unterstützt.
Anschließend wird diese Analyse wiederholt, indem Positionen von weiblichen Beschäftigten getrennt von den nicht-weiblichen Beschäftigten ausgewiesen werden. Damit wird statistisch Transparenz über geschlechtsspezifische Vergütungsunterschiede hergestellt.
Identifikation von Diskriminierungsrisiken
Statistische Analysen und Heat Map
Die Stellenarchitektur erlaubt auf Basis von Grades, Job Families und Karrieren in Verbindung mit den Gehaltsbändern Rückschlüsse auf Abweichungen bei den individuellen Vergütungen. Durch die systematische Anwendung von statistischen Analysen werden Hoch- und Tieflagen der Vergütungen von einzelnen Beschäftigten, getrennt nach Geschlecht, ausgewiesen. Diese stellen mögliche Risiken dar und könnten unter Umständen auf Diskriminierungsfälle hindeuten – müssen es aber nicht!
Dabei gilt: Je größer der statistisch nachgewiesene Unterschied zwischen Hoch- und Tieflagen ausfällt, desto höher wird das Risiko möglicher Nachzahlungen und behördlicher Strafen bei anerkannten Diskriminierungsfällen.
Die IT-Lösung COMPETO Insight weist die möglichen Risiken anhand einer Heat Map mit unterschiedlichen Risikoklassen auch optisch nach.
COMPETO FairValue empfiehlt gegebenenfalls, in ausgewählten Fällen eine rechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Dazu kooperieren wir mit namhaften Rechtsanwaltskanzleien.Risikominimierung
Vermeidung von Strafen, Sanktionen und Reputationsschäden
Für jeden potenziellen Diskriminierungsfall empfehlen wir eine Untersuchung der Ursachen anhand von Personalakten und weiteren Nachweisen. Aufgrund der Beweislastumkehr sollte der Arbeitgeber eine transparente Dokumentation von historischen Vergütungsentscheidungen zur Nachvollziehbarkeit ehemaliger Entscheidungen in die internen Prozesse integrieren. Insbesondere im Fall sehr langjähriger Beschäftigter oder im Fall von Firmenübernahmen sind die Nachweise nur schwer zu finden . Die methodische Analyse geschieht üblicherweise im Zusammenspiel mit dem Personalbereich, der Unternehmensleitung und den COMPETO-Beraterinnen und Beratern und gegebenenfalls in rechtlicher Hinsicht mit zugelassenen Rechtsberatungen.
Bei Existenz eines Mitbestimmungsorgans soll und muss das Gremium in die Überlegungen mit einbezogen werden. Als Ergebnis wird das Gesamtrisiko für das Unternehmen aufgezeigt und kommentiert, so dass die entsprechenden Anpassungen zur Risikominimierung unmittelbar begonnen werden können. Auf Wunsch unterstützen wir bei der Klärung, welche Maßnahmen erforderlich sind, um den Anforderungen zu genügen und strukturelle und finanzielle Risiken zu minimieren.
Im Fall von rechtlichen Risiken empfehlen wir allen Unternehmen, eine juristische Beratung in Anspruch zu nehmen. Dazu kooperieren wir mit namhaften Rechtsanwaltskanzleien.